Kochin Fishing

14.02.2014 17:59

Heute melden wir uns etwas später, das Internet war müde. Aber jetzt gehts los: Sightseeing durch Kochin. Die Strassen hier sind weit weniger spannend als in Delhi. Hier geht es etwas sauberer und gesitteter zu. Dementsprechend unaufgeregt war die Fahrt zu unserem ersten Besichtigungepunkt. Ein Palast - eher etwas kleiner - mehr ein 2Familienhaus -  aus Holz und sehr alt. Den hat ein Privatmann mit seiner Frau (die uns persõnlich begrüsst hat) in ein Museum verwandelt (wir haben wieder viele Bilder gemacht). Von da ging es dann über einen See (hier gibt es wirklich viel Wasser) zur St. Thomas Kathedrale. Wobei Kathedrale etwas übertrieben ist' die Stiftskirche ist grösser. Indieser Kirche wurde der Entdecker Indiens - der Portugiese Vasto da Gama erstmalig begraben. Zum zweiten Mal haben sie ihn dann in Lissabon beerdigt. Wie das hier so üblich ist zieht man aus Respekt in Tempeln und Kirchen und Ähnlichem die Schuhe aus. Ihr solltet mal unsere Socken sehen - aus weiss mach schwarz.

Dann fuhren wir ans Wasser jetzt war es das Meer und zwar das arabische. Wir haben Männer beim Fischen beobachtet - Pär hen beim Schmusen (hier kennt man auch den Valentinstag)- dann wieder Männer bei  Fischen von einem speziellen Boot aus, man nennt dies hier Chinese fishing nets. Die sehen witzig aus die Boote. Und direkt von da haben wir unser Mittagessen gekauft (Riesengarnelen und 2 namenlose Fische), ins Restaurant (ein etwas grösserer Kiosk- Plastikstühle- Sonnenschirme in Brusthöhe) gebracht um sie zubereiten zu lassen. Die Garnelen wurden zu Curry und die Fische einfach  nur gegrillt. Das war phantastisch. Wir haben unseren neuen Fahrer und Asif zum Essen eingeladen. Asif hatte sowas bis jetzt auch noch nicht erlebt. Das war das Highlight des Tages. 

Heute abend waren wir noch in Sachen Kultur unterwegs und haben uns im Culturcenter eine traditionelle Tanzdarbietung (Kathakali) angesehen. Zu Beginn durften wir den Darstellern (2 Männer) beim Schminken zusehen. Der Artdirektor hat das Geschehen im Vorfeld etwas erläutert. Es ging hauptsächlich um die Liebe ohne Worte mit viel Mimik. Schön war es. 


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